Fabian Scheck
Zwischen Bildung, digitaler Realität und sozialem Miteinander
Damit junge Menschen in einer Zeit ständiger digitaler Ablenkung wirklich lernen können, ist es aus meiner Sicht entscheidend, dass sie die digitalen Medien smart nutzen und damit gewinnbringend zum Erfolg kommen. Social-Media Apps und frei zugängliche „Süchtigmacher“ sind in diesem Kontext eine Stolperfalle.
Wenn sich alles verändert, dann sollte Schule vor allem ein Ort bleiben, an dem Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit finden, ihre sozialen Kontakte ausleben zu können. Das beste soziale Medium ist immer noch der persönliche Austausch, face-to-face; wichtig wird es sein Lebenskompetenzen, wie ein wertschätzender Umgang miteinander, Abwägung von Fakten und Ähnlichem, zu erwerben.
Aus meinem Studium an der Universität Wien nehme ich bis heute besonders mit, dass viele tolle Menschen im Uni-Umfeld zu finden sind, die mit vollem Eifer wunderbare Arbeit machen.
Fabian Scheck hat Lehramt an der Universität Wien studiert und ist aktuell Lehrender für die Fächer Biologie und Umweltbildung sowie Geographie und wirtschaftliche Bildung am Konrad Lorenz Gymnasium Gänserndorf.
Er war zu Gast bei der Podiumsdiskussion zur Semesterfrage (Was sollen wir lernen, wenn sich alles ändert?)
"Fabian Scheck machte mit seiner Klasse des Konrad Lorenz Gymnasiums in Gänserndorf ein besonderes Experiment: 21 Tage ohne Smartphone. Die Erfahrungen sollten das Thema Sucht im Biologieunterricht lebensweltnah vermitteln. Das Projekt erfuhr nicht nur breite mediale Aufmerksamkeit, sondern stieß auch auf großes Interesse bei zahlreichen weiteren Schulen und wird nun weiter ausgerollt." (Rudolphina)
Alumnus Fabian Scheck